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Kriegsverbrechen 1939

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Mit dem deutschen Überfall auf Polen begann am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg. Von Anfang an richtete sich die nationalsozialistische Kriegsführung nicht nur gegen die in den Reihen des polnischen Heeres kämpfenden Soldaten, sondern auch gegen polnische und jüdische Zivilisten und Kriegsgefangene. Die Verbrechen, die von den Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes sowie dem "Volksdeutschen Selbstschutz" in den ersten Wochen des Krieges auf polnischem Boden begangen worden waren, wurden bald nach Kriegsende über die Grenzen Polens hinaus ruchbar. [1] Die Rolle der Wehrmacht in dieser Phase des Krieges, in der die Weichen in Richtung Vernichtungskrieg im Osten gestellt wurden, blieb während des kalten Krieges dagegen zwischen Historikern dies- und jenseits des Eisernen Vorhangs umstritten: Anfang der 1960er Jahre führte Martin Broszat – damals wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München – aus, die deutschen Armeebefehlshaber hätten im Verlauf des Polenkrieges 1939 in aller Regel unnachsichtig auf Einhaltung der Disziplin der Truppe geachtet und dafür gesorgt, "dass gegen Übergriffe einzelner Wehrmachtangehöriger, Plünderungen usw. energisch eingeschritten wurde […]. Schon dabei häuften sich Klagen, dass die hinter der kämpfenden Truppe eingesetzten SS- und Polizeieinheiten eine solche Disziplinierung […] vermissen ließen." [2]

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Der Direktor des Jüdischen Historischen Instituts in Warschau und Historiker der polnischen Hauptkommission zur Untersuchung der Naziverbrechen in Polen [3], Szymon Datner, formulierte dagegen nahezu zeitgleich die These, "as regards as the mass crimes committed in occupied Poland in the period from September 1st, 1939 to October 25th, 1939, crimes committed against both Polish prisoners-of-war and the Polish civilian population […], these crimes were mostly committed by the 'Wehrmacht'." [4]
Obwohl die Aussagen beider Autoren sich diametral widersprechen, sollte diese Diskrepanz noch Jahrzehnte nach ihrer Veröffentlichung Bestand haben. Die Akten der Wehrmacht aus dem Jahr 1939 lagern im Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg im Breisgau, die Aussagen überlebender Polen und Juden zu Wehrmachtverbrechen 1939 in den Archiven des Jüdischen Historischen Instituts Warschau und des polnischen Instituts des Nationalen Gedenkens (IPN). Bis Ende der 1980er Jahre waren polnischen Historikern die Bestände westlicher Archive nur stark eingeschränkt zugänglich, ebenso wie westdeutschen Historikern die Bestände polnischer Archive weitgehend verschlossen blieben. Aber auch in den 1990er Jahren haben sich trotz der Öffnung Polens nach Westen weder polnische noch deutsche Historiker eingehender mit Wehrmachtverbrechen während des Polenkrieges 1939 beschäftigt.

Polen ante Portas

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Allerdings regte sich im Rahmen der seit Mitte der 1990er Jahre durch Deutschland wandernden Ausstellung "Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944" des Hamburger Instituts für Sozialforschung [5] nicht nur Widerspruch von deutscher Seite. Auch im östlichen Nachbarland wurde sehr wohl registriert, dass die Mittäterschaft der Wehrmacht im Vernichtungskrieg zwar nunmehr Eingang in das kollektive bundesdeutsche Bewusstsein hielt [6], aber Verbrechen deutscher Truppen während des Polenkrieges 1939 in der Ausstellung nicht thematisiert worden waren. Trotz eines daraufhin einsetzenden viel versprechenden Gedankenaustausches zwischen polnischen und deutschen Historikern wurde diesem Missstand nicht abgeholfen: Für eine englischsprachige Version der Ausstellung unter dem Titel "The German Army and Genocide. Crimes against War Prisoners, Jews, and other Civilians, 1939-1944" wurde zwar ein zusätzliches Kapitel zu Polen 1939 erarbeitet. [7] Aufgrund des Moratoriums der Ausstellung konnte diese erweiterte Version jedoch nicht wie vorgesehen in New York und Tokio gezeigt werden. In der neu konzipierten Fassung der Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941-1944" [8] war der Schauplatz Polen 1939 wieder von der Bildfläche verschwunden. [9]

Das Projekt

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Bereits im November 1996 hatte am Deutschen Historischen Institut (DHI) Warschau unter Mitwirkung des Goethe-Instituts Warschau eine deutsch-polnische Podiumsdiskussion unter dem Titel "Die Deutschen von heute und der Nationalsozialismus" stattgefunden, wobei auch am Rande das Fehlen Polens in der Vernichtungskrieg-Ausstellung angesprochen wurde. [10] Im Oktober 2000 wurde am DHI Warschau schließlich eine Projektstelle zur Untersuchung der in den ersten Wochen des Zweiten Weltkrieges auf polnischem Boden verübten deutschen Verbrechen eingerichtet. Dezidiertes Ziel des Forschungsprojektes mit dem Titel "Auftakt zum Vernichtungskrieg. Der deutsche Überfall auf Polen 1939" war dabei eine Überwindung der eingangs beschriebenen Diskrepanz zwischen östlicher und westlicher Historiographie. Zugleich sollten durch intensive Archivstudien in Polen, Deutschland und den USA [11] zusätzliche Erkenntnisse gewonnen werden.

Die Projektergebnisse

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Eine intensive Sichtung der polnischen Sekundärliteratur sowie polnischer Archivquellen ergab zunächst ein scheinbar eindeutiges Bild: Überall in Polen, so berichteten polnische und jüdische Autoren und Augenzeugen, hatte die deutsche Wehrmacht im September 1939 Massenerschießungen an Zivilisten und Kriegsgefangenen durchgeführt. Doch in den wenigsten Fällen konnten die Täterformationen genau benannt werden. Obwohl bereits die hohe Zahl von 714 ermittelten Exekutionen und anderen Übergriffen (etwa die Brandstiftungen in bewohnten Ortschaften, die ebenfalls zahlreiche Opfer forderten) in der Zeit der deutschen Militärverwaltung in Polen auf eine Tatbeteiligung der Wehrmacht schließen ließ [12], bedurfte es dennoch eines Abgleichs der polnischen Forschungsergebnisse mit sämtlichen verfügbaren von der Wehrmacht aus dem Polenkrieg 1939 hinterlassenen Aufzeichnungen.

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Dieser Abgleich erwies sich als ein ebenso arbeitsintensives wie schwieriges Unterfangen. Um ein möglichst facettenreiches Bild zu gewinnen, aus dem sich auch die näheren Umstände der verübten Gewalttaten ablesen ließen, wurde eine Projektdatenbank erstellt, die mit sämtlichen aus polnischen und deutschen Veröffentlichungen und Archivquellen exzerpierten Informationen gefüttert wurde, die sich mit gewalttätigen Aktionen der Wehrmacht im September und Oktober 1939 in Verbindung bringen ließen. Da die mehreren tausend in der Datenbank festgehaltenen Ereignisse sich nach Datum und geographischer Lage sortieren ließen, konnten die Informationen aus der Täter- und aus der Opferperspektive erstmalig systematisch miteinander abgeglichen werden. Zugleich ermöglichten verfeinerte Suchabfragen den Nachweis von 'Ereignisclustern' und 'Ereigniswegen', die wiederum in Verbindung mit den deutschen Marschrouten 1939 auf die Spur einzelner Wehrmachteinheiten führten. Da nicht nur direkte Hinweise auf Gewalttaten, sondern auch allgemeine Beobachtungen der in Polen eingesetzten Wehrmachteinheiten und Mannschaftssoldaten sowie der überlebenden Augenzeugen in die Untersuchung mit einbezogen wurden, war es darüber hinaus möglich, die Motivation der Täter und die Atmosphäre, in der sie Gewalttaten begangen hatten, nachzuzeichnen. Die wichtigsten im Rahmen des Forschungsprojektes ermittelten Ergebnisse lassen sich, wie folgt, zusammenfassen:

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1) Die deutsche Wehrmacht hatte sich im September und Oktober 1939 massiv an Massenerschießungen und Brandstiftungen auf polnischem Boden beteiligt, denen mindestens 16.000 Zivilisten und 3.000 Soldaten zum Opfer fielen. Artilleriebeschuss und Bombardements aus der Luft forderten mindestens weitere 10.000 zivile Opfer.

2) Neben einer antisemitischen und antislawischen Grundstimmung innerhalb der deutschen Truppe war ein weiteres wichtiges auslösendes Moment für die Übergriffe deutscher Soldaten in polnischen Ortschaften die irrige Überzeugung, dass sich die polnische Zivilbevölkerung umfangreich am Kampf gegen die Wehrmacht beteiligte. Eine polnische Partisanenbewegung hat es im Polenkrieg 1939 jedoch nachweislich nicht gegeben.

3) Deutsche Soldaten beteiligten sich im September und Oktober 1939 bereitwillig an brutalen antisemitischen Übergriffen, Morden und Vergewaltigungen. Zugleich halfen Wehrmachteinheiten den Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei bei der Vertreibung und Ermordung von polnischen Juden.

4) Die Ereignisse auf dem polnischen Kriegsschauplatz 1939 wiesen bereits wesentliche Merkmale des Vernichtungskrieges auf, der dann mit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion im Sommer 1941 voll zum Ausbruch kam.

Publikation in Kooperation

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War zu Beginn des Projektes zunächst nur eine Auswertung der Projektergebnisse in Buchform vorgesehen, so eröffneten sich im Verlauf der Projektarbeiten bald zusätzliche Perspektiven. Bereits Ende des Jahres 2002 wandte sich das IPN an das DHI Warschau mit dem Vorschlag, eine polnisch- und deutschsprachige Ausstellung zu Wehrmachtverbrechen im September und Oktober 1939 zu konzipieren. Da beide Institute im November 2002 unter polnischer, deutscher und internationaler Beteiligung eine gemeinsame Konferenz in Lublin zur Ermordung der Juden im Generalgouvernement erfolgreich durchgeführt hatten, [13] bestanden von Anfang an kaum Bedenken, die verschiedenen Perspektiven aus dem Land der Täter und dem Land der Opfer sowie die unterschiedlichen Forschungstraditionen könnten einem gemeinsamen Ausstellungsprojekt entgegenstehen. Vielmehr wurde die Kooperation der beiden Institute als Chance betrachtet, erneut ein besonders neuralgisches Thema der deutsch-polnischen Beziehungen jenseits nationaler Befindlichkeiten anzugehen. Das Konzept der Ausstellung wurde auf regelmäßigen Arbeitstreffen von Historikern beider Institute unter laufender Rücksprache mit den Direktoren entwickelt. Während seitens des DHI Warschau die bereits erarbeiteten Projektergebnisse vollständig in das Ausstellungskonzept einflossen, konnten aus dem weit verzweigten Archivnetz des IPN wertvolle zusätzliche Bild- und Textquellen beigesteuert werden. Die polnischsprachige Version der Ausstellung wurde am 1. September 2004 im Warschauer Königschloss, die deutschsprachige Version am 7. April 2005 in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin eröffnet, beide Versionen sind seither durch verschiedene polnische bzw. deutsche Städten gewandert. Ein deutschsprachiger Ausstellungskatalog erschien im August 2005. [14] Die polnischsprachige Ausstellungsversion wird in der Holocaust-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau zu sehen sein.

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Die Veröffentlichung der Projektergebnisse in Buchform wurde im September 2003 eingeleitet, als das DHI Warschau gemeinsam mit der Forschungsstelle Ludwigsburg der Universität Stuttgart einen Workshop "Die Inkubationsphase des Vernichtungskrieges: Polen 1939-1941" in Ludwigsburg organisierte. Die dort gehaltenen Vorträge deutscher und polnischer Historiker wurden anschließend in einem Sammelband herausgegeben, der auch einen Beitrag zum Institutsprojekt enthält. [15] Im Mai 2006 erschien in der Reihe "Die Zeit des Nationalsozialismus" des Frankfurter Fischerverlages die zentrale Monographie zum Institutsprojekt. [16] Im Januar 2008 erscheint - ebenfalls in Zusammenarbeit des DHI Warschau mit der Forschungsstelle Ludwigsburg – eine Darstellung und Edition mit ausgewählten, in polnischen, deutschen und ehemals sowjetischen Archiven [17] lagernden Quellen zu den 1939 in Polen eingesetzten polizeilichen Einsatzgruppe. [18] Weitere Einsatzgruppen-Quellen aus dem Jahr 1939 werden sukzessive als Onlinepublikation vom DHI Warschau herausgegeben.

Autor:

Dr. Jochen Böhler
DHI Warschau
Aleje Ujazdowskie 39
PL - 00-540 Warszawa
boehler@dhi.waw.pl



[1] Die Einsatzgruppen, die später in der besetzten Sowjetunion zum Motor des Holocausts werden sollten, sammelten in Polen 1939 die ersten Erfahrungen in Sachen Massenmord, vgl. Helmut Krausnick / Hans-Heinrich Wilhelm: Die Truppe des Weltanschauungskrieges. Die Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD 1938-1942, Stuttgart 1981. Der "Volksdeutsche Selbstschutz" war eine Miliz, die in den ersten Kriegswochen von der SS aus Angehörigen der deutschen Minderheit in Polen gebildet wurde und der bis zu ihrer Auflösung im Spätherbst 1939 tausende polnischer Bürger zum Opfer fielen, vgl. Christian Jansen / Arno Weckbecker: Der "Volksdeutsche Selbstschutz" in Polen 1939/40, München 1992.

[2] Martin Broszat: Nationalsozialistische Polenpolitik 1939-1945, Stuttgart 1961, 28. Broszat übernahm ab 1972 bis zu seinem Tode 1989 die Leitung des Instituts für Zeitgeschichte.

[3] Aus dieser Institution sollte nach einigen Umwandlungen 1998 das polnische Institut des Nationalen Gedenkens (IPN) hervorgehen.

[4] Szymon Datner: Crimes Committed by the Wehrmacht during the September Campaign and the Period of Military Government (1. September 1939 – 25. October 1939), in: Polish Western Affairs (1962) 3, 294-338, hier: 336.

[5] Vgl. den gleichnamigen Ausstellungskatalog, hg. vom Hamburger Institut für Sozialforschung, Hamburg 1996.

[6] Das deutschsprachige Themenheft "Gehorsam bis zum Mord?" Der verschwiegene Krieg der deutschen Wehrmacht: Fakten, Analysen, Debatte", ZEIT-Punkte 3/1995 wurde von Barbara Lublińska und Daniel Luliński ins Polnische übersetzt und mit Anmerkungen versehen, vgl. Niemcy o zbrodniach Wehrmachtu: Fakty – Analizy – Dyskusje [Die Deutschen zum Thema Wehrmachtverbrechen. Fakten – Analysen – Debatten], Warszawa 1997.

[7] Vgl. den gleichnamigen Ausstellungskatalog, hg. vom Hamburger Institut für Sozialforschung, New York 1999.

[8] Vgl. den gleichnamigen Ausstellungskatalog, hg. vom Hamburger Institut für Sozialforschung, Hamburg 2002.

[9] Zum Moratorium und zur Rezeptionsgeschichte der Ausstellung(en) in Deutschland vgl. ebd., 687-727, sowie Christian Hartmann / Johannes Hürter / Ulrike Jureit (Hg.): Verbrechen der Wehrmacht. Bilanz einer Debatte, Hamburg 2005.

[10] Der damalige Kurator der Ausstellung, Hannes Heer, nahm an der Podiumsdiskussion teil, vgl. Bulletin des DHI Warschau (1997) 3, 70.

[11] Staatliche Archive in Warschau, Lodsch, Kattowitz und Posen, Zentralarchiv des IPN in Warschau, Archiv des Jüdischen Historischen Instituts Warschau, Archiv des Westinstituts Posen; Bundesarchiv-Dienstorte Freiburg im Breisgau (Militärarchiv), Ludwigsburg, Koblenz, Berlin und Aachen, Feldpost-Archiv Berlin, Niedersächsisches Landesarchiv-Hauptstaatsarchiv Hannover; Archiv und Photoarchiv des United States Holocaust Memorial Museum in Wahington DC, National Archives at College Park, Maryland.

[12] Vgl. Szymon Datner: 55 dni Wehrmachtu w Polsce. Zbrodnie dokonane na polskiej ludności cywilnej w okresie 1.9.-25.10.1939 r. [55 Tage Wehrmacht in Polen. Verbrechen an der polnischen Zivilbevölkerung im Zeitraum vom 1.9.-25.10.1939], Warszawa 1967. Zu der Anzahl ermittelter Übergriffe ebd., 619-620.

[13] "'Aktion Reinhardt' – Extermination of the Jews in the General Government. An International Conference on the 60th Anniversary of the Extermination of the Jews in the General Government" vgl. Konferenzbericht unter http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=162 und den Sammelband Bogdan Musial (Hg.): "Aktion Reinhard". Der Völkermord an den Juden im Generalgouvernement 1941-1944 (= Einzelveröffentlichungen des DHI Warschau 10), Osnabrück 2004. Am Rande der Lubliner Konferenz wurden die ersten Gespräche zwischen Historikern des Instituts des IPN und des DHI Warschau zum Ausstellungsprojekt geführt. Die Nachfolgekonferenz "The Extermination of the Jews in the Polish territories incorporated into the Third Reich during World War II" fand im September 2005 in Kattowitz statt und widmete sich dem Holocaust in den übrigen deutsch besetzten Teilen Polens; vgl. Konferenzbericht unter http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=929. Ebenfalls gemeinsam mit dem IPN veranstaltete das DHI Warschau im Februar 2005 die Konferenz "Poland under German and Soviet Occupation 1939-1945".

[14] Zur deutschsprachigen Version der Ausstellung mit dem Titel "'Größte Härte…' Verbrechen der Wehrmacht in Polen, September–Oktober 1939" vgl. den gleichnamigen Ausstellungskatalog, hg. vom DHI Warschau, Osnabrück 2005.

[15] Klaus-Michael Mallmann / Bogdan Musial (Hg.): Genesis des Genozids. Polen 1939-1941 (= Veröffentlichungen der Forschungsstelle Ludwigsburg der Universität Stuttgart 3), Darmstadt 2004, darin: Jochen Böhler: 'Tragische Verstrickung' oder Auftakt zum Vernichtungskrieg? Die Wehrmacht in Polen 1939, 36-56.

[16] Jochen Böhler: Auftakt zum Vernichtungskrieg. Die Wehrmacht in Polen 1939, Frankfurt a.M. 2006. Das Buch erschien im selben Jahr als Band 550 der Schriftenreihe der Bundeszentrale für Politische Bildung.

[17] Staatliche Archive Lodsch, Posen und Kattowitz, Zentralarchiv des IPN Warschau; Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde; Zentrales Staatsarchiv Kiew.

[18] Klaus-Michael Mallmann / Jochen Böhler / Jürgen Matthäus: Die Einsatzgruppen in Polen. Darstellung und Dokumentation (= Veröffentlichungen der Forschungsstelle Ludwigsburg der Universität Stuttgart 12), Darmstadt 2008; eine englischsprachige Edition wird zurzeit am United States Holocaust Memorial Museum erwogen.

Empfohlene Zitierweise:

Jochen Böhler : Zweit-Weltkriegs- und Holocaust-Forschung am Deutschen Historischen Institut Warschau: Das Institutsprojekt "Auftakt zum Vernichtungskrieg. Der deutsche Überfall auf Polen 1939". , in: zeitenblicke 6 (2007), Nr. 2, [24.12.2007], URL: http://www.zeitenblicke.de/2007/2/projekt_boehler/index_html, URN: urn:nbn:de:0009-9-12410

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