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Zusammenfassung

Bereits als Kronprinz hatte sich Friedrich Wilhelm IV. mit christlicher Architektur und theologischen Fragestellungen beschäftigt. Die Begeisterung der Urgemeinden für den christlichen Glauben wollte er durch eine Renaissance der Formensprache frühchristlicher Architektur wiederbeleben. Seine Vision von einer neuen, einer "christlich-evangelischen Weltkirche" auf der Basis der Lehren Martin Luthers, deren Leitung er als "Primas des Protestantismus" für sich reklamierte, spiegelt sich in seinen Architekturentwürfen wider. Hatte er in seinen frühen Entwürfen Kirchen und Klöster im gotischen Stil skizziert, so beförderten seine Begegnung mit den frühchristlichen Basiliken während seiner Italienreise im Jahre 1828, insbesondere jenen in Ravenna, und die Bekanntschaft mit Christian Karl Josias Bunsen seine Begeisterung für die Formensprache der frühchristlichen Architektur.

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1847 sagte Friedrich Wilhelm IV. bei der Eröffnung des Ersten Vereinigten Landtages, dass "es keiner Macht der Erde gelingen soll, Mich zu bewegen, das natürliche, gerade bei Uns durch seine innere Wahrheit so mächtig machende Verhältniß zwischen Fürst und Volk in ein conventionelles, constitutionelles zu wandeln, und daß Ich es nun und nimmermehr zugeben werde, daß sich zwischen Unsern Herr Gott im Himmel und dieses Land ein beschriebenes Blatt, gleichsam eine zweite Vorsehung eindränge, um Uns mit seinen Paragraphen zu regieren und durch sie die alte, heilige Treue zu ersetzen." [1]

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Er sah sich als von Gott eingesetzt: "Ich gedachte meiner Pflichten als die von Gott eingesetzte Obrigkeit […]" schrieb er seiner Schwester Alexandra Feodorowna. [2] Beide Zitate, die um ein Vielfaches vermehrt werden könnten, bezeugen die Kenntnis des Königs vom byzantinischen Basileios-Gedanken. Für die nachstehend geäußerten Überlegungen ist aus dem Ausspruch Friedrich Wilhelms der Passus wichtig, "daß Ich es […] nimmermehr zugeben werde, daß sich zwischen Unsern Herr Gott im Himmel und dieses Land ein beschriebenes Blatt […] eindränge, um Uns mit seinen Paragraphen zu regieren und durch sie die alte, heilige Treue zu ersetzen." [3]
Was der König hier formuliert, ist nichts anderes als die byzantinische "Etoimasia": Neben dem Thron, auf dem der Kaiser sitzt, steht ein leerer Thronsessel für Christus, den dieser unsichtbar besetzt.

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Kaiser Konstantin VII. berichtet in seinem Buch über die Zeremonien am byzantinischen Kaiserhof, dass der rechte Teil des Thrones Christus geweiht sei und an Sonn- und Feiertagen für diesen frei bleibe, während an den Werktagen der Kaiser als Stellvertreter Christi darauf säße und als Kaiser und im Namen Christi regiere. [4] Christus stützt den Kaiser, und wenn der Kaiser Recht spricht, so ist dies gleichsam durch Christus sanktioniert. Es ist auch der Richterstuhl Christi, der hier steht, und der Kaiser als Vikar des Herrn spricht Recht und urteilt. Friedrich Wilhelm IV. wollte eine neue evangelische Kirche schaffen, eine "Neugeburt aus dem Ursprung", wie Ernst Lewalter treffend formulierte. [5] Sein Ansatz war so genial wie einfach: Er wollte eine Begeisterung für den christlichen Glauben, wie sie aus den frühchristlichen Gemeinden überliefert war, in seiner Gegenwart neu beleben, und diese Begeisterung sollte durch die Wiederbelebung der Formensprache der frühchristlichen Architektur auch einen neuen architektonischen Ausdruck erhalten. Das bedeutete, die Form bedinge den Inhalt: ein kolossaler Irrtum Friedrich Wilhelms – einer seiner wenigen.

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Sicherer Quelle zufolge sagte der ihm wohlgesonnene General Ludwig Freiherr von Wolzogen (1773-1845), einst Erzieher des jüngeren Bruders Wilhelm und später Ständiger Bevollmächtigter bei der Militärkommission des Deutschen Bundes: "Gewiß, er ist ein Genie, aber ich zweifle, ob Preußen ein Genie ertragen kann." [6] Reformationsbestrebungen innerhalb der evangelischen Kirche gab es im Grunde seit deren Bestehen. Aber es wurde immer nur am äußerlichen Erscheinungsbild gearbeitet bzw. um Lehrmeinungen gestritten. Friedrich Wilhelm selbst hatte mit Entwürfen von Kirchen und Klöstern im gotischen Stil begonnen (Abb. 1), [7] merkte aber wohl bald, dass er seine Ideen einer neuen Kirche in dieser Architektursprache nicht adäquat ausdrücken konnte. Als Beispiel für die "gotische" Phase in den Entwurfsskizzen seien hier pars pro toto die Skizzen zum Kloster St. Georgen im See [8] (Abb. 2) oder zum Dom als Denkmal für die Befreiungskriege auf dem Leipziger Platz angeführt [9] (Abb. 3); letztere hat Schinkel dann in eine ordentliche akademische Entwurfsskizze übersetzt. [10]

Abb. 1

Abb. 2

Abb. 3

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Überlegungen zur Reformation der evangelischen Kirche lassen sich bei Friedrich Wilhelm schon in den frühen 1820er Jahren erkennen. [11] In diese Zeit fallen auch die ersten Skizzen frühchristlicher Basiliken. Umfangreichen theoretischen Studien widmete sich Friedrich Wilhelm schon als Kronprinz; seine Berater sollten ihm dabei behilflich sein, seine Vision zu realisieren. Sein Verständnis der "neuen" evangelischen Kirche basierte zunächst auf der Apostelgeschichte und den Briefen des Neuen Testaments. Eine Sternstunde dürfte jedoch seine erste Begegnung mit Christian Karl Josias Bunsen (1791-1860) am 10. November 1827 gewesen sein (Abb. 4), aus der sich eine lebenslange intensive Beziehung entwickelte, die Friedrich Wilhelm mit der Erhebung Bunsens in den preußischen Freiherrenstand am 29. Januar 1858 krönte – wenige Monate bevor er die Krone krankheitsbedingt seinem jüngeren Bruder Wilhelm übergab. [12] Bunsen hatte in Marburg und Göttingen Theologie studiert und wurde danach Referent des preußischen Vatikanbotschafters Barthold Georg Niebuhr (1776-1831). Als dieser 1825 eine Professur an der Universität Bonn übernahm, wurde Bunsen sein Nachfolger in Rom; diesen Posten verließ er 1838.

Abb. 4

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Bereits 1819 schrieb Bunsen an seine ältere Schwester Christiane (*1773) "[...] die Kirche soll aus den Trümmern, in die sie durch den Unglauben ihrer Priester und die Gleichgültigkeit des Volkes zusammengesunken ist, wieder aufgebaut werden, aber zugleich den Gemüthern das Gefühl und den Glauben einflößen, daß es ewig bestehen werde, damit das Verlangen nach Neuerungen und Umwälzungen, welches alle Völker Europas fast ohne Ausnahme ergriffen hat, aufhören, und ein freudiges, ruhiges Dasein auf die Zeit des Verfalls und der Zerstörung folgen möge." [13] Bunsen – damals Untertan im hessischen Fürstentum Waldeck-Pyrmont – brannte darauf, preußischer Staatsbürger zu werden, denn "nur hier stehen Männer an der Spitze, die zur Ausführung großer Plane [sic!] Sinn und Lust haben; und nur für einen solch großen Staat, worin allein das Höchste auch für die Wissenschaft geleistet werden kann, mag ich die Früchte meiner Entdeckungen sammeln [...]". [14]

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Hier haben sich also die beiden Richtigen gefunden; nicht nur aus Gründen des Protokolls wird Bunsen der "Cicerone" des Kronprinzen auf dessen Italienreise im Jahre 1828. Auf dieser Reise hatte der Kronprinz mehrere Darstellungen einer Etoimasie gesehen: in Venedig, genauer gesagt in der Pala d'Oro von San Marco [15] (Abb. 5, 6), im Dom von Torcello [16] (Abb. 7), im Baptisterium der Arianer [17] (Abb. 8) und der Orthodoxen in Ravenna [18] (Abb. 9), in der Koimesis-Kirche in Nicaea [19] (Abb. 10) sowie in der römischen Kirche S. Maria Maggiore [20] (Abb. 11). Sein "Cicerone" Christian Carl Josias Bunsen, damals preußischer Botschafter beim Vatikan, wird ihn auf diese wichtigen theologiegeschichtlichen Kostbarkeiten aufmerksam gemacht haben.

Abb. 5

Abb. 6

Abb. 7

Abb. 8

Abb. 9

Abb. 10

Abb. 11

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Von besonderem Interesse dürfte für den Kronprinzen die Etoimasia über der Kaisertür in der Hagia Sophia in Konstantinopel gewesen sein (Abb. 12). Im Halbbogenrelief sitzt Christus auf dem Thron, und der Kaiser kniet bittend zu seiner Seite. [21] Über dem Halbbogen befindet sich die Darstellung der Etoimasia (Abb. 13): der leere Thron, auf dem eine aufgeschlagene Bibel liegt, in der zu lesen ist: "Wahrlich, ich sage euch: ich bin die Tür zu den Schafen. [...] Ich bin die Tür; so jemand durch mich eingeht, der wird selig werden und wird ein und ausgehen und Weide finden." [22] Das Gleichnis passt genau zur Auffassung Friedrich Wilhelms IV.: Sein Handeln als König wird von Christus sanktioniert; Christus und König retten die guten Seelen, also diejenigen, die König und Staat ergeben sind. 1829 erschien als Band 1 einer noch heute weitergeführten Reihe (Corpus scriptorum historiae Byzantinae), deren Gründungsherausgeber Barthold Georg Niebuhr (1776-1831) war, das von Johann Jacob Reiske (1716-1774) kommentierte Werk "Constantini Porphyrogeniti imperatoris de cerimoniis aulae Byzantinae" in zwei Bänden. [23] Hier erfuhr der Kronprinz alles, was er über das byzantinische Hofzeremoniell wissen musste.

Abb. 12

Abb. 13

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Ein anderes Leseerlebnis dürfte Bunsen dem Kronprinzen schon einige Jahre früher vermittelt haben: Eusebius' Lebensbeschreibung des Kaisers Konstantin (Vita Constantini) und seine Kirchengeschichte (Historia Ecclesiastica). In der Vita Constantini fand er die Episode von der Vision des Kaisers an der milvischen Brücke: Dem Herrscher, schon selbst Christ, stand ein starkes feindliches Heer gegenüber, und ihm erschien am Himmel das Kreuz mit den Worten: "en touto nika". Er befahl seinen Soldaten, Kreuzeszeichen an ihren Schilden zu befestigen – und gewann die Schlacht. Besonders in den Jahren zwischen 1848 und 1850 musste diese Episode für Friedrich Wilhelm IV. eine Schlüsselbedeutung gehabt haben, sah er sich doch Revolutionären gegenüber, die eine göttlich sanktionierte Königsherrschaft stürzen wollten. Friedrich Wilhelm IV. und Kaiser Konstantin – ein Thema, das noch erforscht werden muss. Jan Werquet konnte anhand bislang unbeachteter Quellen aufdecken, dass im Rahmen des Wiederaufbaus der Trierer Konstantinsbasilika daran gedacht war, auf der Orgelempore sowohl Kaiser Konstantin wie auch Friedrich Wilhelm IV. in Lebensgröße darzustellen – das Vorhaben scheiterte aber am Einspruch des preußischen Königs. [24]

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Bunsen kannte aber noch eine weitere wichtige Quellenschrift gut und wird sie auch Friedrich Wilhelm zur Lektüre empfohlen haben: die Apostolischen Konstitutionen des römischen Bischofs Clemens, die Bunsen 1854 edierte. [25] Seinem Geheimen Staatsminister General Ludwig Gustav von Thile (1781-1852), einem seiner Vertrauten, mit dem er sich in kirchenpolitischen Fragen beriet, schrieb Friedrich Wilhelm IV.: "Die Frechheit der Feinde des Evangelii wird nachgerade zu stark. Es muß und soll aufs würdigste und allerentschiedenste gegen sie eingeschritten werden [...], wo immer der Abfall von Gott vorbereitet wird, um bald darauf vom König abfallen zu können." [26] Bunsen bescheidet er am 9. März 1848: "Aber der Zustand Teutschlands macht es uns zur Pflicht, kräftig aufzutreten, und nichts zu tun wäre eine Pflichtvergessenheit. Wir müssen dem Recht, Ordnung im eigenen Hause zu machen, die Macht hinzugesellen, die es möglich macht." [27]

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Um 334 errichteten Kaiser Konstantin und seine Mutter Helena dem Heiland in Bethlehem eine riesige Memorialbasilika, die "Geburtskirche" (Abb. 14): fünfschiffig, anstelle der Vorhalle stand ein Atrium, und im Osten beschloss sie ein achteckiger Bau. [28] Dieser Bau wurde für Friedrich Wilhelm zu einem "Leitmotiv" seiner architektonischen Entwurfsskizzen. Er beschloss, an heiliger Stätte ein Bistum – das Bistum Jerusalem – zu gründen und suchte dazu die Unterstützung der Queen Victoria. [29] Seinem Heiland will er in Jerusalem eine Grabkirche errichten. 1808 war die von Kaiser Konstantin in Auftrag gegebene, 336 geweihte Kirche abgebrannt (Abb. 15, 16). Der 1810 vorgenommene Wiederaufbau wurde allgemein als völlig unzulänglich bewertet. [30] Friedrich Wilhelm übergab Schinkel eine Reihe von Ideenskizzen (Abb. 17), um auf ihrer Grundlage einen Kirchenbau zu entwerfen, der der konstantinischen Basilika sehr ähnlich sieht (Abb. 18).

Abb. 14

Abb. 15

Abb. 16

Abb. 17

Abb. 18

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Als Friedrich Wilhelm 1840 König wurde, schickte er Bunsen 1841 als Botschafter nach London, hauptsächlich, um die Pläne des Jerusalemer Bistums voranzutreiben. Nach Schinkels Tod ist Stüler mit dem Plan befasst – er hatte neuere Skizzen seines königlichen Herrn zur Ausarbeitung erhalten (Abb. 19) –, den Friedrich Wilhelm selbst mit den Worten charakterisiert: "Mein Plan durch Stüler, der sehr modificationsfähig ist, trägt nach meinem Gefühl das Gepräge christlich evangelischer Demuth und hat die Form der urchristlichen, ich möchte sagen, der fast apostolischen Baue." [31] Auf die Tatsache, dass Friedrich Wilhelm IV. selbst "die ersten Entwürfe für die neue Kirche in der alten Gottesstadt" gezeichnet hat, wies bereits der Architekt Friedrich Adler im Jahre 1906 hin. [32] Margarete Kühn erklärte 1987, im Zeichenwerk Friedrich Wilhelms IV. "suche man unter seinen zahlreichen Skizzen zu frühchristlichen Kirchenbauten vergebens nach einem Niederschlag seines Anliegens an den Baumeister." [33] Die Skizzen gibt es wohl – nur sind die Anliegen an den Baumeister eben sehr versteckt und erschließen sich nicht auf den ersten Blick.

Abb. 19

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Ludwig Persius berichtet in seinem Tagebuch unter dem 4. Juni 1841 von einer Diskussion des Königs mit Bunsen über das Wesen frühchristlicher Basiliken: "S. M zeigen Hr v. Bunsen [34] den Entw. f. das Monument F II., der manches geistreiche dabei bemerkt. Vorher waren S. M u Hr v B im Gespräch über Basiliken, wobei der Entwurf f. d. Kirche bei Charlottenhof vorlag. Hr v B. ist nicht für die Anlage der Schranken mit den beiden Ambonen, da es nicht mehr evangelisch u aus der späteren Zeit des 13t Jahrhunderts sei, wo sich die Geistlichkeit so ausdehnte in das Schiff der Kirche hinein, das damit die Gemeine ganz verdrängt wurde. S. M hören dies aber nicht gern und sind der Meinung daß dies wohl statthaft sein mögte." [35]

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1842 veröffentlichte Bunsen einen Neudruck der Tafeln von Knapp und Gutensohn mit einem eigenen Textband "Die Basiliken des christlichen Rom [...]" Der Textband – dem König gewidmet – wird gewissermaßen das Handbuch für Friedrich Wilhelm IV. Interessanterweise wird der Strich bei vielen Zeichnungen, die danach entstanden, kräftiger, emotionaler – als ein Beispiel diene eine Skizze, die er auf einem Brief an Louise Gräfin zu Stolberg aus dem Jahre 1853 zeichnete [36] (Abb. 20). Im gleichen Jahr erschien Ferdinand von Quasts (Abb. 21) grundlegendes Werk "Die alt-christlichen Bauwerke von Ravenna vom fünften bis neunten Jahrhundert" – es war dem König gewidmet. Friedrich Wilhelm hatte Quast als Kronprinz eine Studienreise nach Italien ermöglicht, indem er seinen Vater dazu bewogen hatte, diese Reise aus der königlichen Privatschatulle zu bezahlen.

Abb. 20

Abb. 21

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Ravenna hatte den Kronprinzen bei dessen erstem Italienbesuch außerordentlich stark beeindruckt. Bunsen – sein Cicerone – schrieb in einem Brief vom 6. Dezember 1828 an seine Frau, die Stadt habe "die Erwartungen des Prinzen weit übertroffen [...]. Es ist wunderbar, wie viele bedeutsame Beobachtungen er gemacht." [37] Daher wird es wohl der Kronprinz gewesen sein, der Quast den Auftrag zur Bauaufnahme der frühchristlichen Basiliken Ravennas gegeben hat. Das daraus entstandene Buch wurde auch eines der "Handbücher" des Königs für dessen architektonische Skizzen. Quast hatte es Friedrich Wilhelm IV. am 18. Juni 1842 in der kleinen Galerie in Sanssouci persönlich überreicht und war zum Dank vom König zum Tee und zum Abendessen geladen worden, gemeinsam mit Ludwig Tieck. Tieck (1773-1853), einer der bedeutendsten Dichter der Romantik und einer der Lieblingsautoren des Königs, war von diesem 1842 nach Berlin berufen und zum Mitglied der eben gegründeten Klasse für Wissenschaft und Kunst des Ordens Pour le Mérite erhoben worden. Die Sommermonate verlebte er in einer vom König errichteten Villa am Park Sanssouci. [38] Worüber wird man beim Tee und Abendessen gesprochen haben? – Über Ravenna selbstverständlich, und wahrscheinlich auch über die im Bau befindliche Heilandskirche in Sacrow (Abb. 22), die ohne ravennatische Vorbilder nicht denkbar ist.

Abb. 22

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1845 legte Quast – mittlerweile vom König berufener Konservator der Denkmäler – nach und veröffentlichte einen Vortrag, den er 1843 beim Winckelmann-Fest der "hiesigen archäologischen Gesellschaft" gehalten hatte unter dem programmatischen Titel: "Die Basilika der Alten mit besonderer Rücksicht auf die Form derselben, welche der christlichen Kirche zum Vorbild diente". Quast beschreibt hier eine frühchristliche Basilika und gibt dem König gewissermaßen eine Definition an die Hand, nach der er seine Ideen zu Papier bringen kann. Quast schreibt: "Die Beschaffenheit der älteren christlichen Basiliken können wir durch die grosse Menge derselben kennen lernen, welche in Rom vorhanden sind, und welche theils wirklich sehr alt sind, theils doch die traditionelle Form derselben im Wesentlichen bis tief in das Mittelalter hinein fortsetzten. Sie haben stets drei oder fünf Schiffe nebeneinander (letzteres jedoch nur in den drei bedeutendsten Beispielen), durch Säulenreihen voneinander getrennt, welche entweder durch gerades Gebälk, oder durch Bögen miteinander verbunden werden. Am Ende des Mittelschiffes schliesst sich der Schlußwand eine grosse, mit einer Halbkugel eingedeckte, halbkreisförmige Nische an, die Tribune, welche dem Bischofe auf erhöhtem Throne und den Priestern auf Bänken umher einen ausgezeichneten Sitz anwiess, während bei den grösseren Basiliken sich vor derselben noch ein Querschiff befindet, in welches die Seitenschiffe münden. Den Eingangsthüren liegt eine auf Säulen gestützte Vorhalle vor, die wiederum in wohlerhaltenen Beispielen sich einem von Hallen umgebenen Hofe anschliesst, zu welchem man durch Propyläen von der Strasse aus eintritt. [...] Wie jetzt der Bischof auf erhöhtem Throne im Grunde der Tribune, zu seinen Seiten im Halbkreise umher die Priesterschaft, so sassen daselbst ehemals der Prätor mit den Beisitzern des Gerichtes; wo vor ihnen der Altar errichtet war, da mochte auch vor Alters ein Altar stehen, auf dem man opferte, bevor man an die richterlichen Geschäfte ging; wo zunächst dem Tribunale die Advokaten und die anderen dem Gerichte Angehörigen sich aufstellten, da fand die niedere Geistlichkeit ihren Platz, und endlich die Hallen des Schiffes und der Seitenschiffe blieben hier wie dort dem Volke überlassen." [39]

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Überdies lässt schon die flüchtige Durchsicht seiner Grundrissskizzen kirchlicher Bauwerke erkennen, dass Friedrich Wilhelm sich von allen bedeutenden Bauwerken, auch den außerhalb Roms gelegenen, inspirieren ließ. Die nachfolgende Reihe erhebt keineswegs Anspruch auf Vollständigkeit, indessen ist zu bemerken, dass es sich bei allen genannten Orten um bedeutende Stätten der frühen Christenheit handelt: Thessaloniki – hier gründete der Apostel Paulus eine Christengemeinde, an die er die beiden Thessalonicherbriefe adressierte – St. Acheiropoetos (um 470) (Abb. 23), [40] St. Demetrios (spätes 5. Jahrhundert) (Abb. 24), [41] Apostelkirche (1312-1315) (Abb. 25), [42] Ephesos – hier missionierte der Apostel Paulus und verfasste seine Briefe an die Gemeinde von Ephesos – St. Johannes (um 450) (Abb. 26), [43] Myra – St. Nikolaus (8. Jahrhundert) (Abb. 27), [44] Mailand – er hatte die Stadt bereits auf seiner ersten Italienreise im Jahre 1828 besucht – St. Lorenzo (um 370) (Abb. 28) und St. Aposteln (Ende 4. Jahrhundert) (Abb. 29), [45] das Katholikon (Abb. 30) des Klosters Nea Moni auf der Insel Chios (2. Viertel 11. Jahrhundert), [46] Katholikon (um 1020) (Abb. 31) und Kirche der Theotokos (um 1040) des Klosters Hosios Lukas bei Delphi, [47] in Konstantinopel zum Beispiel St. Sergios und Bacchos (um 525) (Abb. 32) [48] und nicht zuletzt in Nicea die Koimesis-Kirche (frühes 8. Jahrhundert) (Abb. 33). [49]

Abb. 23

Abb. 24

Abb. 25

Abb. 26

Abb. 27

Abb. 28

Abb. 29

Abb. 30

Abb. 31

Abb. 32

Abb. 33

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Besonders die Kirche von Nicäa dürfte ihn interessiert haben, war doch der Name dieses Ortes mit jenem berühmten Konzil verbunden, zu dem Kaiser Konstantin im Jahre 325 die Bischöfe eingeladen hatte, um die Kontroversen um den Arianismus zu schlichten. Der Kaiser eröffnete das Konzil laut Eusebios mit einer Rede, in der er sich als "koinos episkopos" – als "Bischof aller" bezeichnet hatte. [50] Die Rezeption dieses Passus' aus Eusebios' Vita Constantini durch Friedrich Wilhelm IV. liest sich in einem Brief an seinen Vertrauten Bunsen so: "Er also, der evangelische Landesfürst, muß eben [...] selbst das Band sein, welches Staat und Kirche einet." [51] Die "Kirche der Zukunft" war für Friedrich Wilhelm IV. eine evangelische Kirche auf der Grundlage der Lehren Martin Luthers. Sie, die in verschiedene Gliedkirchen zersplittert war, würde – so war seine Vision – einmal geeint sein; eine "evangelische Weltkirche", wie Christiane Schütz das Konstrukt gleichermaßen stimmig wie griffig beschrieben hat. [52] In einem langen Brief vom 24. März 1840 an Bunsen hat Friedrich Wilhelm IV. noch als Kronprinz seine Idee einer neuen evangelischen Kirche ausführlich zu beschreiben versucht. Doch als die Darstellung der Struktur dieser Kirche ihm zu kompliziert wurde, brach er ab und schrieb: "Doch ich gerathe in Details, [...] und überlasse es Ihrer geschichtlich und kirchlich gebildeten Einbildungskraft, [...] das Fehlende und Einzelne meines Ideals selbst zu konstruieren." [53]

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Ein Amt in dieser evangelischen Weltkirche stand jedoch von Anfang an fest – sein eigenes nämlich. Friedrich Wilhelm wollte "seine" Kirche als "Primas des Protestantismus" leiten. Auch hier findet die Lektüre von Eusebius' Konstantinsvita ihren Niederschlag: Konstantin der Große empfand sich als "koinos episkopos", als "Bischof aller". [54] Friedrich Wilhelm IV. erwähnte dieses Amt erstmals in der Antwort auf die Frage seines Vertrauten Rudolph Freiherr von Stillfried-Rattonitz (1804-1882), Zeremonienmeister und Direktor des königlichen Hausarchivs, ob denn der neue Berliner Dom (Abb. 34) mit einem Maß von 90 x 60 m für die Berliner Domgemeinde nicht zu groß wäre. Er schaffe, so Friedrich Wilhelm, diesen Bau "nicht für die Berliner Domgemeinde, sondern als Primas des Protestantismus für die protestantische Kirche Deutschlands, und da ich den Kölner katholischen Dom zu vollenden hoffe, so wird mir wohl das Recht zustehen, auch für Meine Kirche einen solchen Riesenbau, wenn nicht auszuführen, doch zu entwerfen." [55]

Abb. 34

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Zu Friedrich Wilhelms IV. Lebzeiten kam seine "evangelische Weltkirche" nicht zustande; bis heute ist diese Vision eine solche geblieben. Und dass er die Etoimasia in seinem Herrschaftsbereich nicht durchsetzen konnte, sondern stattdessen vor den toten Aufständischen seinen Hut ziehen und doch eine Verfassung zulassen musste, empfand er zeitlebens als Kränkung, Schmähung und bittere Niederlage.

Autor:

Dr. Gerd-H. Zuchold
Machnower Straße 81
14165 Berlin



[1] Leben und Wirken Sr. Majestät Friedrich Wilhelm des Vierten Königes von Preußen, Theil 1: Reden und Trinksprüche Sr. Majestät Friedrich Wilhelm des Vierten, Königes von Preußen, Leipzig 1855, 46.

[2] Karl Haenchen (Hg.): Revolutionsbriefe 1848. Ungedrucktes aus dem Nachlass Friedrich Wilhelms IV. von Preußen, Leipzig 1930, 209.

[3] Reden und Trinksprüche (wie Anm. 1), 46.

[4] Otto Treitinger: Die oströmische Kaiser- und Reichsidee vom oströmischen Staats- und Reichsgedanken, Darmstadt 1956, 32ff.

[5] Ernst Lewalter: Friedrich Wilhelm IV. Das Schicksal eines Geistes, Berlin 1938, 260.

[6] Heinrich von Treitschke: Deutsche Geschichte im Neunzehnten Jahrhundert, 5 Bde., Bd. 3, Leipzig 1927, 124.

[7] Vgl. hierzu Gerd-H. Zuchold: Der Kronprinz als Ordensgründer, in: Jahrbuch Preußischer Kulturbesitz 29 (1992), 483ff.

[8] Ludwig Dehio: Friedrich Wilhelm IV. von Preußen. Ein Baukünstler der Romantik (= Kunstwissenschaftliche Studien 30), Berlin 1961, 21, Abb. 8.

[9] Dehio: Baukünstler (wie Anm. 8), 19, Abb. 6.

[10] Helmut Börsch-Supan / Lucius Griesbach (Hg.): Karl Friedrich Schinkel. Architektur, Malerei, Kunstgewerbe, Ausstellungskatalog, Berlin (Ost) 1981, 83, Nr. 159; 85, Abb. 159.

[11] Karl Schmidt-Clausen: Vorweggenommene Einheit. Die Gründung des Bistums Jerusalem im Jahre 1841, Berlin / Hamburg 1965, 191ff. und 219ff.

[12] Christian Carl Josias Freiherr von Bunsen. Aus seinen Briefen und nach eigener Erinnerung geschildert von seiner Witwe, 3 Bde., Bd. 1, Leipzig 1868, 299; Zur Krankheit ausführlich: Friedrich Vogel: Die Krankheit König Friedrich Wilhelms IV. nach dem Bericht seines Flügeladjutanten, in: Otto Büsch (Hg.): Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Kolloquiums (= Einzelveröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin, 62), Berlin 1987, 256ff.

[13] Bunsen: Aus seinen Briefen (wie Anm. 12), 160.

[14] Brief vom 14.9.1819, Bunsen: Aus seinen Briefen (wie Anm. 12), 85.

[15] Hans R. Hahnloser (Hg.): La Pala d 'Oro, Venedig 1994, Tafel VI.

[16] Frederik van der Meer: Maiestas Domini. Theophanies de l 'Apocalypse dans l 'art chrétien. Étude sur les origines d 'une iconographie spéciale du Christ (= Studi di antichità cristiana 13), Vatikanstadt 1938, 241, Tafel 52.

[17] Georg Kauffmann: Emilia-Romagna. Marken. Umbrien (= Reclams Kunstführer Italien 4), Stuttgart 1971, 532f.

[18] Kauffmann: Emilia-Romagna (wie Anm. 17), 541ff.

[19] Theodor Schmit: Die Koimesis-Kirche in Nikaia: das Bauwerk und die Mosaiken, Berlin / Leipzig 1927.

[20] Johannes Wilpert (Hg.): Die römischen Mosaiken und Malereien der kirchlichen Bauten vom IV. - XIII. Jahrhundert, 4 Bde., Bd. 1, Freiburg i. Br. 1916, 58ff., Tf. 70ff.

[21] Hierzu ausführlich L. Mirkovic: Das Mosaik über der Kaisertür im Narthex der Kirche der Hl. Sophia in Konstantinopel, in: Atti dello VIII Congresso Internazionale di Studi Bizantini, Palermo 1951 (= Studi Bizantini e Neoellenici VIII), 2 Bde., Bd. 2, Rom 1953, 206ff.

[22] Johannes 10, 7ff.

[23] De ceremoniis aulae Byzantinae libri 2, graece et latine; Constantini Porphyrogeniti Imperatoris [Constantini VII Imperatoris] ; E recensione Io[annis] Jac[obi] Reiskii, cum eiusdem commentariis integris, Bonn 1829.

[24] Jan Werquet: Der Wiederaufbau der Trierer Konstantinsbasilika unter Friedrich Wilhelm IV. Die Planungs- und Baugeschichte 1844-1856, in: Trierer Zeitschrift für Geschichte und Kunst des Trierer Landes und seiner Nachbargebiete 65 (2002), 167ff.; ders.: Konstantin in der Tradition der Hohenzollern, in: Alexander Demandt / Josef Engemann (Hg.): Imperator Caesar Flavius Constantinus. Konstantin der Große, Ausstellungskatalog, Mainz 2007, 467ff. Ich danke Herrn Werquet an dieser Stelle ausdrücklich für seinen meine Aussagen ergänzenden Diskussionsbeitrag während des Kolloquiums.

[25] Christian Carl Josias Bunsen: Analecta Ante-Niceana, 3 Bde., Bd. 2: Reliquiae canonicae, London 1854, 33ff.

[26] Zitiert nach: Otto Dibelius: Friedrich Wilhelm IV. und die Idee des christlichen Staates, in: Die Furche. Evangelische Zweimonatsschrift für das geistige Leben der Gegenwart 22 (1936), 43.

[27] Leopold von Ranke: Aus dem Briefwechsel Friedrich Wilhelms IV. mit Bunsen, Leipzig 1873, 181.

[28] Richard Krautheimer: Early Christian and Byzantine architecture, Harmondsworth 1965, 37, Abb. 15; 190, Abb. 75.

[29] Hierzu ausführlich: Christiane Schütz: Preußen in Jerusalem (1800- 1861). Karl Friedrich Schinkels Entwurf der Grabeskirche und die Jerusalempläne Friedrich Wilhelms IV. (= Die Bau- und Kunstdenkmäler von Berlin, Beiheft 19), Berlin 1988.

[30] Schütz: Jerusalem (wie Anm. 29), 41f.

[31] Dietrich Müller-Stüler / Eva Börsch-Supan: Friedrich August Stüler. 1800-1865, Berlin / München 1997, 625, Nr. K 158 und 380, Abb. 222f.; Ranke: Briefwechsel (wie Anm. 27), 100.

[32] Friedrich Adler: Wittenberg und Jerusalem, in: ders.: Zur Kunstgeschichte. Vorträge, Abhandlungen und Festreden, Berlin 1906, 204.

[33] Margarete Kühn: Schinkels Darstellung der konstantinischen Grabeskirche in Jerusalem, in: Jürg Meyer Zur Capellen (Hg.): Klassizismus. Epoche und Probleme, Hildesheim / Zürich / New York 1987, 219.

[34] Persius irrt hier. Bunsen wurde erst 1857 durch König Friedrich Wilhelm IV. in den preußischen Adelsstand erhoben, siehe Real-Encyklopädie für protestantische Theologie und Kirche, hg. von Johann Jakob Herzog, 19. Bd. oder erster Supplement-Bd.: Aargauer Klosterstreit bis Lindsay, Gotha 1865, 284. Die Herausgeberin von Persius' Tagebuch ist in ihrem Kommentar diesem Widerspruch nicht nachgegangen. Eva Börsch-Supan (Hg.): Ludwig Persius. Das Tagebuch des Architekten Friedrich Wilhelms IV. 1840-1845 (= Kunstwissenschaftliche Studien 51), München / Berlin 1980, 54.

[35] Börsch-Supan: Ludwig Persius (wie Anm. 34), 54.

[36] Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Graphische Sammlung / Plankammer, IV-Gf-3.

[37] Bunsen: Aus seinen Briefen (wie Anm. 12), 356.

[38] Rudolf Köpke: Ludwig Tieck. Erinnerungen aus dem Leben des Dichters nach dessen mündlichen und schriftlichen Mitteilungen, Leipzig 1855, 409 (reprographischer Nachdruck Darmstadt 1970).

[39] Ferdinand von Quast: Die Basilika der Alten mit besonderer Rücksicht auf diejenige Form derselben, welche der christlichen Kirche zum Vorbilde diente, Berlin 1845, 7f.

[40] Krautheimer: Architecture (wie Anm. 28), 75, Abb. 25.

[41] Krautheimer: Architecture (wie Anm. 28), 96, Abb. 36.

[42] Krautheimer: Architecture (wie Anm. 28), 301, Abb. 108.

[43] Krautheimer: Architecture (wie Anm. 28), 80, Abb. 26.

[44] Krautheimer: Architecture (wie Anm. 28), 203, Abb. 80.

[45] Krautheimer: Architecture (wie Anm. 28), 56f., Abb. 20f.

[46] Krautheimer: Architecture (wie Anm. 28), 243, Abb. 95.

[47] Krautheimer: Architecture (wie Anm. 28), 244, Abb. 96.

[48] Krautheimer: Architecture (wie Anm. 28), 161, Abb. 63.

[49] Krautheimer: Architecture (wie Anm. 28), 205, Abb. 82.

[50] Eusebius: Vita Constantini, I, 44.

[51] Ranke: Briefwechsel (wie Anm. 27), 60.

[52] Schütz: Jerusalem (wie Anm. 29), 11.

[53] Ranke: Briefwechsel (wie Anm. 27), 59. Vgl. hierzu auch die beiden Aufsätze die Kirche der Zukunft betreffend, die Friedrich Wilhelm IV. 1845 an Ernst Ludwig von Gerlach sandte, in: Jacob von Gerlach (Hg.): Ernst Ludwig von Gerlach. 1795-1877. Aufzeichnungen aus seinem Leben und Wirken, 2 Bde., Bd. 2, Schwerin 1903, 444ff.

[54] Eusebius: Vita Constantini, I, 44. Hierzu ausführlich: Klaus M. Girardet: Das christliche Priestertum Konstantins des Großen. Ein Aspekt der Herrscheridee des Eusebius von Caesarea, in: Chiron 10 (1980), 569ff.

[55] Rudolf Stillfried von Rattonitz: Geschichtliche Nachrichten aus dem Geschlechte der Stillfried von Rattonitz, 2 Bde., Bd. 1, Berlin 1870, 408.

Empfohlene Zitierweise:

Gerd-H. Zuchold : Friedrich Wilhelm IV. und das byzantinische Gott-Königtum. Seine Kirchenentwürfe als Modell einer "Kirche der Zukunft" in Preußen , in: zeitenblicke 9, Nr. 3, [23.12.2010], URL: http://www.zeitenblicke.de/2010/3/Zuchold/index_html, URN: urn:nbn:de:0009-9-27552

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